Ein Golfbunker ist ein Sandhindernis (Grube), der das Golfspielen auf einer Spielbahn erschweren soll. Folglich befinden sich Bunker immer dort, wo es der Golfer am wenigsten gebrauchen kann.

Damit die Bunker schon von weitem erkennbar sind, ist ihre Rückseite hochgezogen. Landet der eigene Ball in einem Bunker, ist dadurch auch Blick und Weg Richtung Grün (Loch) versperrt.

Fairwaybunker sind links und rechts des Fairways angeordnet und liegen im Zielbereich der Spieler mit niedrigem Golfhandicap.DSCF0052.jpg

Grünbunker liegen direkt vor oder hinter dem Grün, um das Anspielen zu erschweren, d. h. das Grün zu verteidigen.

Ursprünglich sind Bunker eher selten in der Fairwaymitte platziert. Die heutigen Golfarchitekten gestalten diese Hindernisse jedoch gerne in den Balllandezonen, um den Spieler zu taktischem Spiel zu zwingen: hohes Risiko auf dem direkten Weg oder geringes Risiko auf einem längeren Weg in Richtung Loch.


Eine Sonderform des Bunkers ist ein so genannter Topfbunker, der steil und eng nach unten führt. Eine weitere Sonderform ist der Beachbunker, ein flächiger Bunker, der zum Teil im Wasser liegt.

Als Bunkersand wird in der Regel ein heller Sand verwendet, der schon von weitem leuchtet. Unter dem Sand liegt häufig eine Drainage, die stehendes Wasser im Bunker ableitet.

Laut Golfregeln muss der Spieler den Ball aus dem Bunker schlagen, darf dabei aber mit dem Schläger nicht den Sand berühren bevor er den Schlag ausführt (Aufsetzen des Schlägers). Mittlere und schlechtere Spieler verlieren durchschnittlich mindestens einen Schlag durch den Besuch eines Bunkers. Sollte ein Bunker vom Golfer benutzt worden sein, so gehört es zur Platzetikette, die entstandenen Unebenheiten mit einer seitlich liegenden Harke wieder einzunivellieren.

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